Willkommen im AWO-Zentrum Freilassing
Traditionen leben: Kräuterbuschen binden
27
August 2021

Ein Fest wie ein Sommernachtstraum

Und manchmal ist Glück ganz einfach: ein lauer Sommerabend im Garten, würziges Fleisch, das am Grill zischt, ein kühles Getränk, nette Gesellschaft und eine erfahrende Band, die alle genialen alten Scheiben spielt, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Das sind die Zutaten, aus denen das jüngste Fest in der AWO zusammengestellt war. Einrichtungsleiter Andreas Weis begrüßte die Anwesenden im Licht des Sonnenscheins, nachdem es einige Stunden davor noch sehr kühl gewesen war und geschüttet hatte. Wir scheinen einen Draht zu Petrus zu haben, denn unser Fest fand einmal mehr beim idealsten Wetter statt, das man sich nur denken kann!


Die Evergreens hatten sich nach Freilassing bemüht und spielten auf unserer Bühne im Garten auf Saxophon, Kontrabass und Ziach. So wurden rote Lippen musikalisch geküsst und das Publikum schunkelte, sang und klatschte mit. Die Begeisterung der Bandmitglieder selbst für ihre Musik war deutlich spürbar und übertrug sich aufs Publikum. Bald fanden sich Tanzpaare, die zwischen den Gästen tanzten und ihrem Bewegungsdrang rhythmisch zur Musik freien Lauf ließen.


Die Tische wurden schön eingedeckt und mit Blumen aus dem eigenen Garten geschmückt, die unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Melanie Lattermann in Vasen ansprechend arrangiert hatte. Caro Conrad hatte den heißesten Arbeitsplatz des Abends, denn sie grillte unvorstellbare Massen an Putensteaks, Nackensteaks und Kalbsbratwürstel auf ihrem Grill mitten im Geschehen. Obwohl es spritzte und brutzelte blieb Caro die Ruhe selbst und balancierte Fleischstücke von einer Seite auf die andere. Als der Zeitpunkt des Servierens gekommen war, füllte sie die Teller der vielen wartenden Betreuungsassistentinnen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in einem unglaublichen Tempo, sodass alle Besucher*innen zugleich ihr Essen frisch, warm und zart kredenzt bekamen. Es schmeckte hervorragend!
Hauswirtschaftsleitung Petra Scherer hatte noch Eis besorgt, das sie als Nachtisch an die Bewohner*innen verteilte. So klang der Abend aus und ein bisschen klingt und schmeckt er wohl immer noch nach.