Willkommen im AWO-Seniorenzentrum Inge-Gabert-Haus in Miesbach
Badenixen überraschen Bewohner
26
Oktober 2020

Informationen für Angehörige, Freunde und Bekannte (26.10.20)

Sehr geehrte Angehörige, Freunde und Bekannte,

sicher erzähle ich Ihnen nichts Neues, wenn ich Ihnen mitteile, dass sich  die Coronazahlen sprunghaft erhöht haben und auch vor unserem Landkreis , vor unserer Stadt nicht Halt machen.

Fieberhaft arbeiteten wir an Konzepten, die es möglich machen sollten, dass unsere Bewohner unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Besucher gezielt im Zimmer empfangen können.

Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist die maximale Sicherheit gefragt, damit wir Ihre Angehörigen beschützen können. Wir arbeiten an Ideen, Freigaben und Umsetzungsmöglichkeiten im Blick auf die Weihnachtszeit.

Auf allen Heimleitungen lastet seit Monaten gewaltiger Druck, ich fühle mich oft als "Türsteher", gilt es doch, die Heimbewohner vor der lebensbedrohlichen Infektion bestmöglich zu schützen. Zur Krisenbewältigung bedarf es vielfältiger Schutzmaßnahmen, besonders hilfreich dabei sei freilich der im Team und dem gesamten Heim vorherrschende starke Zusammenhalt. Bisher hat sich glücklicherweise keiner unserer Heimbewohner*innen   mit Covid-19 infiziert. Dies ist neben den frühzeitigen Schutzmaßnahmen der Aufklärungsarbeit und Disziplin innerhalb der Einrichtung, also bei den Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen zu verdanken.

Welche Besuchsregeln gelten aktuell?
Wir laden Sie weiterhin  ganz herzlich an unsere Besuchertische ein.
Unter telefonischer Voranmeldung bei der Sozialdienstleitung unter der Telefonnummer 08025 709916 ist eine Besuchsterminvereinbarung möglich. Die Besuchszeiten sind sehr flexibel vereinbar. Ausnahmeregelungen oder Sondervereinbarungen werden mit der Einrichtungsleitung abgestimmt. Ich informiere Sie umgehend, wenn es zu Lockerungen kommen kann.

Diese Zeit stellt uns alle vor schwere Herausforderungen und betrifft jeden Einzelnen von uns auf seine Art und Weise. Manchmal ist dies auch mit Schmerz verbunden, wie zum Beispiel der Verlust eines nahestehenden Menschen oder Einschränkungen bei sozialen Kontakten oder im Alltag. Wichtig ist dennoch, dass wir weniger den Blick darauf haben, was uns fehlt oder anders ist, sondern was wir haben und wofür wir auch dankbar sein dürfen. Ich meine, was unseren Lebensstandard angeht, und wir zuversichtlich in die Zukunft blicken dürfen. Nicht alle Erfahrungen in Verbindung mit der bestehenden Pandemie waren oder sind negativ behaftet. Vielleicht konnten einige von Ihnen für sich auch neue Fähigkeiten kennenlernen oder Erkenntnisse gewinnen oder hatten wieder Zeit, zur Ruhe zu kommen und innezuhalten.


Ich persönlich denke, dass in der jetzigen, mit Umbruch verbundenen Zeit ein positives Denken und ein starkes Wir-Gefühl, die einen selbst oder auch unsere Mitmenschen stärken. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen eine gute Zeit, vor allem Gesundheit

Ihre

Rosi Holzapfel