Sie sind hier:  Unsere Einrichtungen / Peiting / Aktuelles
Willkommen im AWO Seniorenzentrum Peiting
Frohe Weihnachten...
08
Januar 2019

Vortrag „Yoga kennt keine Demenz ©“ am Freitag, den 23. November 2018 bei AWO Seniorenzentrum Peiting

Am Freitag, den 23. November 2018 hielt die Yogalehrerin Natalie Stenzel aus Peißenberg im AWO Seniorenzentrum Peiting einen Vortrag zum Thema Yoga und Demenz. Frau Stenzel ist Gründerin von Kijana Yoga und entwickelte vor einigen Jahren das Konzept „Yoga kennt keine Demenz ©“. Hierbei hat das AWO Seniorenzentrum Peiting eine Vorreiterrolle in der Einführung des Konzeptes eingenommen. Frau Stenzel unterrichtet schon mehrere Jahre in verschiedenen Seniorenwohnheimen und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.

Die Rückmeldungen waren überaus positiv. Natalie Stenzel referierte zuerst über den Ursprung und Entwicklung von Yoga, Allgemeines zu Yoga, den biologischen Prozess des Altwerdens, Krankheiten im Alter, die Besonderheiten von Yoga für dementiell veränderte Menschen und die Säulen von ihrem Konzept „Yoga kennt keine Demenz ©“. Immer wieder wurden praktischen Übungen eingeflochten, die sehr gut in den Alltag von einem selbst aber auch mit Demenz-Erkrankten eingebaut werden können. „Yoga ist eine Schatztruhe und jeder darf darin hineingreifen – egal ob jung oder alt, gesund oder krank. Yoga ist für alle da!“ erklärt die erfahrene Referentin.

Frau Stenzel macht deutlich, dass Menschen mit Demenz im Augenblick leben. Und Yoga passiert im Hier und Jetzt, ist also eine ideale Quelle zum Beispiel um kognitive Fähigkeiten zu fördern, die Atmung mehr zu steuern, die Durchblutung zu verbessern, die geistige Stimulanz anzuregen. Aber grundsätzlich geht es auch darum sich nicht mehr zu sehr von der Last des Lebens beeinflussen zu lassen und eine aufrechte Haltung einzunehmen. „Yoga passiert bei den erkrankten Bewohnern und Bewohnerinnen in kleinen Schritten und ist auch ein bisschen Seelenheil“, so Frau Stenzel. Nicht nur das: ihre Yogaschüler und Yogaschülerinnen entdecken wieder ihre körperlichen Fähigkeiten, Stimmungsveränderungen sind erkennbar, sie können vermehrt loslassen und vor allem kommen sie wieder in Kontakt mit ihrem eigenem Atemfluss. Ihr ist es wichtig, dass Yoga stets auf gleicher Augenhöhe passiert. In erster Linie geht es Frau Stenzel darum, Ruhe und Wohlbefinden zu erspüren und es darf auch mal herzhaft gelacht werden.

 

Rechte an Bild und Text: Natalie Stenzel